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Beste Entscheidung des Lebens Janine Katharina Pötsch

Blog Interview Entscheiden Cover Michaela Forthuber #Entscheidungsarchitektin mit Janine Katharina Pötsch

Janine Katharina Pötsch

Beste Entscheidung ihres Lebens. Warum? Und 6 1/2 Fragen dazu:

1. Welche Entscheidung war die Beste, die Du in Deinem Leben getroffen hast? (Und warum?)

Die beste Entscheidung meines Lebens war, dass ich seit 2018 wieder auf dem Land lebe. Ich bin auf dem Land geboren und bin trotz der vielen Jahre, wo ich in Großstädten gelebt habe, dort nie richtig angekommen. Klar als junges Mädchen wollte ich immer in die Stadt und in die Welt ziehen. Ich bin sehr dankbar für meine Erfahrungen und Reisen in Städten. Ich liebe nach wie vor Städtereisen und die kulturellen Angebote in der Stadt. Das Landleben mit Bergen und Seen ist für mich einfach Heimat. Hier fühle ich mich als Unternehmerin und Landei wohl und bin in meiner Mitte. In der Stadt habe ich immer im Außen Bestätigung gesucht, das brauche ich hier nicht mehr. Dank Online ist vieles entspannter und im Einklang mit meinen Werten.

6 1/2 Fragen:

1. Was beeinflusst Deine Entscheidungen?

Meine aktuellen Herausforderungen und meine persönlichen Ziele. Ich lasse mich dabei von meinem Instinkt und meinem Herzen sowie im Einklang mit meinem höheren Selbst leiten und nehme mir Zeit für Ent-Scheidungen, indem ich das Pro und Contra abwäge. Ich spüre tief in mich hinein und frage mich, wo ich wirklich will und warum ich das will. Früher habe ich oft aus dem Kopf und dem Ego entschieden und bin damit mehr als einmal auf die Nase gefallen, weil ich immer meinen Willen durchsetzen wollen und nicht im Hier und Jetzt gelebt habe. Geduld war früher nie meine Stärke.

2. Wie ist Dein Vorgehen, wenn Du eine schwere Entscheidung zu treffen hast?

Ich schreibe mir das „Problem“ oder die „Herausforderung“ zunächst schriftlich auf. Danach überlege ich, wie ich ähnliche Dinge bereits früher gelöst habe. Als spiritueller Mensch frage mich auch, welche Prüfung mir damit gestellt wird und was mir das sagen soll. Ich ziehe dann oft intuitiv ein paar Karten und schreibe mir mögliche Ideen und Antworten in mein Journal. Erst wenn ich das Gefühl habe, dass Bauch, Kopf und Herz die gleiche Meinung haben, treffe ich eine Entscheidung.

3. Was haben Entscheidungen aus Deiner Sicht mit der Realität zu tun?

Wir stehen jedoch Tag vor neuen Entscheidungen, wie wir unser Leben gestalten, denn wir haben jeden Tag die Wahl, ob wir so weitermachen wie bislang oder ob wir etwas verändern möchten.

Meines Erachtens nach haben viele Menschen Angst vor Entscheidungen und haben, dass sich vieles schon irgendwie von alleine löst.

4. Welches war Dein Lieblingsmärchen als Du klein warst?

Ich bin ein großer Fan der Gebrüder Grimm und von Hans Christian Andersen. Meine beiden Lieblingsmärchen war tatsächlich zum einen Jorinde und Joringel. Dort geht es ja auch um Entscheidungen, z.B. in welchen Vogel die böse Hexe Jorinde verwandelt hat. Und zum anderen die kleine Meerjungfrau, die sich auch entschieden hat, die sichere Wassermann zu verlassen und ein Mensch werden wollte, um etwas anderes zu erfahren. Der Film basiert ja auf die Sage von Undine und den Film habe ich letztes Jahr im Kino gesehen.

5. Was ist aus Deiner Sicht am Wichtigsten: Sicherheit, Autonomie oder Anerkennung?

Autonomie, denn das ist das Einzige, was wir selbst in der Hand haben. Sicherheit ist vergänglich und das haben wir speziell durch Corona gelernt, dass wir uns von unserem vermeidlichen Sicherheitsdenken verabschieden sollen. Anerkennung im Außen ist sicherlich wertvoll, jedoch ist es viel wichtiger, sich selbst für alles, was wir bislang gemeistert und erreicht haben, anzuerkennen.

6. Wer ist Dein größtes Vorbild

Lady Diana, weil sie sich stilvoll gekleidet war – ich besitze sogar das eine hellblaue Chanel Kostüm, was auch sie trug und darauf bin ich mega stolz. Ihre Looks dienen noch heute als Vintage-Inspiration für nachhaltige Mode. Außerdem hat sie sich auch für andere Menschen engagiert und war keine Prinzessin auf der Erbse, sondern eine Prinzessin der Herzen. Sie hat mutig ihre Geschichte der Welt erzählt und sich nicht einschüchtern lassen, sondern ist bewusst ihren eigenen Weg gegangen mit allen Konsequenzen.

1/2 Welche Entscheidung würde die Welt zu einem besseren Ort machen?

Wenn die Menschen wieder mehr mit dem Herzen leben und ihre Herzen öffnen, sich ehrlich und ernsthaft für anderen interessieren und aufhören nach höher, weiter, schneller zu streben.

Janine Katharina Pötsch gekonnt-wirken.de