Entscheidung des Lebens und 6 1/2 Fragen dazu.

Wie könnte die Beste Entscheidung des Lebens eigentlich aussehen?

Diese Frage und 6 1/2 andere stelle ich mir.

Michaela Forthuber Foto Entscheidungsarchitektin Entscheidungsarchitektur

Herzlich Willkommen bei mir #Entscheidungsarchitektin Michaela Forthuber.

Für alle die mich noch nicht kennen und das erste Mal auf meiner Seite sind. Hier geht es um das Bewusstsein für Entscheidungen. Denn wer sich bewusst ist, erhält die Möglichkeit für Orientierung. Dann kann aus sich heraus, in Selbstgewissheit agiert werden und nicht in Überforderung reagiert. Zwischen Reiz und Reaktion gibt es einen Raum und in diesem haben wir die Freiheit und die Macht unsere Aktion zu wählen. Denn darin liegt das Wachstum und die Entwicklung.

Ich freue mich über alle und jeden, der in meiner Interviewreihe mitmacht, und bedanke mich herzlich, bei denen die dabei waren. Denn ohne die Menschen ist alles nichts und eine Erfahrung alleine wertlos, erst gemeinsam eröffnet sich eine Welt, in der wir jeder, von jedem erfahren, lernen und inspiriert werden können.

Meine Entscheidungsarchitektur, steht in diesem Zusammenhang für ENTSCHEIDUNG = emotionale Klarheit EmoKlar® und Architektur = Denk-, Fühl- und Verhaltensprogramm. Es braucht ein neues Bewusstsein und einen neuen Weg für Entscheidungen, um Selbstgewissheit auch künftig zu erlangen.

FÜR SIE HABE ICH INTERVIEWT:

Blog Interview Entscheiden Cover mit Mirnesa Halitovic Michaela Forthuber #Entscheidungsarchitektin

Mirnesa Halitovic

Beste Entscheidung ihres Lebens? Warum? Und 6 1/2 Fragen dazu:

1. Welche Entscheidung war die Beste, die Du in Deinem Leben getroffen hast? (Und warum?)

Meine beste Entscheidung bisher war, aus Duisburg nach München gezogen zu sein. In eine Großstadt zu ziehen, wo ich niemanden kenne, war eine spannende Herausforderung für mich. Was mich selbst etwas überrascht hat, war, dass ich mich bereits in den ersten paar Tagen Zuhause gefühlt habe. Ich hatte also zu Beginn schon ein sehr gutes Gefühl und keinerlei Zweifel. Neben den Karrieremöglichkeiten und dem Kultur- und Freizeitangebot in München bin ich sehr stark über mich hinausgewachsen - persönlich wie auch fachlich. Diese Entwicklung führte zur Entscheidung, mich selbständig zu machen, worauf ich sehr stolz bin. Es liegt aber letztendlich nicht nur an einer bestimmten Stadt und deren Möglichkeiten, sondern an uns selber, was wir daraus macht.

6 1/2 Fragen:

1. Was beeinflusst Deine Entscheidungen?

Emotionen. Entscheidungen werden immer und von jedem emotional getroffen, doch rational begründet.

2. Wie ist Dein Vorgehen, wenn Du eine schwere Entscheidung zu treffen hast?

Ich überlege, was ich genau möchte, welche Chancen mir die Entscheidung bietet und welche Risiken ich eingehe. Wobei mein Fokus immer auf den Chancen liegt. Risiken gehören, vor allem bei schweren Entscheidungen, immer dazu. Doch wenn man sich überwiegend auf diese konzentriert, steht man sich selbst im Weg und verpasst dadurch tolle Möglichkeiten, weil man zu sehr mit Sorgen und Zweifel beschäftigt ist. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass man nicht verlieren kann, egal wie man sich entscheidet. Mein Motto hierbei: Sometimes you win, sometimes you learn.

3. Was haben Entscheidungen aus Deiner Sicht mit der Realität zu tun?

Im Laufe der letzten Jahre habe ich gelernt, dass wir mit unseren Gedanken unsere Realität formen. Positiv zu denken, ist eine Entscheidung. Mutig zu sein, ist eine Entscheidung. Verantwortung zu übernehmen, ist eine Entscheidung. Akzeptanz ist eine Entscheidung. Liebe ist auch eine Entscheidung.
Negativ zu Denken ist wiederum ebenfalls eine Entscheidung. Aufgeben ist auch eine Entscheidung, um ein paar Beispiele zu nennen.
Und genau diese Entscheidungen resultieren aus unseren Gedanken und formen letztendlich unsere Realität und unsere Zukunft.

4. Welches war Dein Lieblingsmärchen als Du klein warst?

Schneewittchen

5. Was ist aus Deiner Sicht am Wichtigsten: Sicherheit, Autonomie oder Anerkennung?

Definitiv Autonomie. Eigene Entscheidungen zu treffen und unabhängig zu sein, im beruflichen wie auch privaten Kontext, haben für mich höchste Priorität und bedeuten für mich Freiheit.

6. Wer ist Dein grösstes Vorbild?

Eine meiner Vorbilder ist Prinzessin Diana

1/2 Welche Entscheidung würde die Welt zu einem besseren Ort machen?

Sich über die Erfolge anderer zu freuen ist eine Entscheidung, die für ein besseres Miteinander sorgt. Und Verantwortung für sich selbst und sein Leben zu übernehmen, statt sich auf das Leben anderer zu konzentrieren, finde ich enorm wichtig.

Mirnesa Halitovic      www.mirnesahalitovic.com

Sandra Maria Bader Bild Interview Michaela Forthuber #Entscheidungsarchitektin

Sandra Maria Bader

Beste Entscheidung ihres Lebens? Warum? Und 6 1/2 Fragen dazu:

1. Welche Entscheidung war die Beste, die Du in Deinem Leben getroffen hast? (Und warum?)

Die beste Entscheidung, die ich in meinem Leben getroffen habe, war es mich selbstständig zu machen.
Ich glaube, im Nachhinein betrachtet war immer schon klar, dass ich eine Frau bin, die selbstbestimmt arbeiten möchte. Ich habe mich nur nie getraut, diesen Schritt zu gehen, wusste auch lange nicht, in welche Richtung die Reise beruflich eigentlich gehen soll.
Im August 2013 war es dann soweit, ich wusste, wo die Reise hingeht. Da fiel der Startschuss für ein neues Leben. Ich habe mich als Therapeutin in eigener Praxis hier in München selbstständig gemacht. Das war schon eine "krasse" Entscheidung, war ich doch mein ganzes altes Leben davor im Marketing und Projektmanagement tätig.

6 1/2 Fragen:

1. Was beeinflusst Deine Entscheidungen?

Ich weiß noch ganz genau wie ich damals, im August 2013 in meinem Einzelbüro eines großen Chemiekonzerns saß. Ich blickte nach draußen und sah einfach Nichts. Da war nichts, kein Baum, kein Himmel, den ich sehen konnte. Nur andere Büros und andere Menschen. Alle waren so arbeitsam, so beschäftigt… ich spürte eine große Traurigkeit in mir aufkommen und da war auf einmal eine laute Stimme in mir die immer und immer wieder sagte: Was willst du in deinem Leben eigentlich erreichen? Soll das wirklich schon alles gewesen sein? Ist das der Sinn deines Lebens?
Die Stimme wurde immer lauter und lauter. Irgendwann hörte ich nur noch diese Fragen, die sich immer und immer wiederholten. Es wurde immer enger in meiner Brust und ich konnte kaum mehr atmen.
Ganz ähnlich ging es mir damals auch in meiner Partnerschaft. Mein Leben war in allen Bereichen einfach viel zu eng geworden und das, obwohl mir alle immer wieder sagten: Sei doch zufrieden! Du hast doch alles, Partnerschaft, einen guten Job und Gleitzeit. Was willst du eigentlich mehr? Ja, was wollte ich eigentlich mehr?
Kurz darauf erhielt ich eine für mich erschütternde Diagnose. Ich war 29 Jahre alt und mein Leben geriet aus den Fugen. Doch dann war es klar: Ich brauche Heilung auf allen Ebenen. Nachdem ich gesund war, buchte ich ein One Way Ticket nach Bangkok und reiste als Frau alleine für 6 Monate um die Welt.
Als ich zurückkam, kündigte ich meinen Job und arbeitete von da an mit Strafgefangenen in der JVA München Stadelheim. Begleitend mache ich den Heilpraktiker für Psychotherapie und spezialisierte mich nach der Ausbildung auf Hypnosetherapie. Ich liebe die Hypnose und ich liebe heute, was ich tue. Meine Berufung ist heute die Arbeit in meinen eigenen Praxen. Ich bin in Mering und München tätig und helfe heute Menschen dabei aus ihren inneren Gefängnissen auszubrechen, hin zu einem selbstbestimmten und kraftvollen Leben.
Die Arbeit mit den Strafgefangenen habe ich beendet. Irgendwann war klar: Mein eigener Ausbruch steht bevor, ich muss es wagen und die Mauern hinter mir lassen. Ich machte mich selbstständig.

2. Wie ist Dein Vorgehen, wenn Du eine schwere Entscheidung zu treffen hast?

Ich werde erst einmal ganz ruhig und gehe in mich. Ich atme tief durch und schlafe erst einmal darüber. Ich weiß ganz tief in mir dass ich die richtige Entscheidung treffen werde. Das mein Herz und mein Bauch den Weg wissen und mich leiten. Darauf vertraue ich zu tiefst. Am nächsten Morgen weiß ich, was sich richtig anfühlt und gehe diesen Weg.

3. Was haben Entscheidungen aus Deiner Sicht mit der Realität zu tun?

Das ist eine gute Frage über die ich erst einmal nachdenken muss... Ich frage mich gerade: Beeinflussen Entscheidungen nicht die Realität? Und… was ist wirklich real?
Ich glaube unser Leben ist ein permanenter Strom, ein Flow. Ich stelle mir das wie einen Fluss vor, der ständig fließt. Ununterbrochen. Allerdings, davon bin ich überzeigt, immer in die richtige Richtung für uns. Ein Strom unendlicher Fülle für uns, so zu sagen. Die Frage ist nur: Sehen wir das genauso? Oder fühlen wir uns oft so als würden wir mitgerissen werden von der Flut?
Da möchte ich gerne einen Bezug zu der Frage: Wie ist Dein Vorgehen, wenn Du eine schwere Entscheidung zu treffen hast? herstellen.
Gibt es wirklich schwere Entscheidungen oder fällt uns das nur schwer? Ich merke immer wieder, wenn ich auf mein Herz – auf meinen Bauch höre und den Kopf einmal besänftige, sind die Entscheidungen immer gut für mich. Mein Kopf will mir zwar oft etwas anderes einreden, aber mein Herz weiß tatsächlich immer den richtigen und guten Weg für mich.
Daher glaube ich, ich entscheide mich immer richtig. Auch wenn ich das im Nachhinein einmal nicht tue und ich merke, anders wäre es sinnvoller gewesen, ergibt sich doch auch immer daraus etwas Gutes. Ich denke, wir erschaffen uns immer die eigene Realität. Und das ist auch gut so. Jeder Mensch hat seinen ureigenen Weg mit seinen eigenen Entscheidungen darin die ihn so oder so immer auf den richtigen Weg bringen und leiten.
Wir sollten alle mehr in uns und das Leben vertrauen.

4. Welches war Dein Lieblingsmärchen als Du klein warst?

Ich habe alle Märchen geliebt, weil sie immer von meiner Mama vorgelesen wurde. Ich erinnere mich noch wie ich damals in ihrem Arm lag und es genoss, wenn sie laß und mir dabei über die Haare strich. Prinzipiell war mir ganz egal was sie liest, aber ich glaube der Wolf und die sieben Geisslein habe ich gerne gehört. Ich fand es toll, dass alle Geisslein überlebt haben, obwohl sie vom Wolf gefressen wurden!

5. Was ist aus Deiner Sicht am Wichtigsten: Sicherheit, Autonomie oder Anerkennung?

Sicherheit. Die Sicherheit in uns. Das ist für mich das aller wichtigste. Wenn wir uns in uns sicher fühlen dann können wir im Außen alles erreichen, den wir wissen: es erschüttert mich nichts, ich bin stark, ich bin stabil, ich trotze allen Stürmen im Leben.

6. Wer ist Dein grösstes Vorbild?

Katharina Pommer. Ich liebe die Art wie sie Vorträge hält. Ich finde es so berührend, welchen Tiefgang diese Frau hat. Nebenbei ist sie Mutter. Katharina inspiriert mich. Ich wünsche mir eines Tages wie sie, auf großen Bühnen zu stehen und Menschen zu erreichen und zu bereichern. Mein Herz geht auf, wenn ich mir vorstelle das ich danach in ein liebendes Zuhause mit meinem Mann und 2-3 Kindern komme.

1/2 Welche Entscheidung würde die Welt zu einem besseren Ort machen?

Jeder fängt bei sich an. Wenn jeder Mensch erst einmal bei sich anfangen würde, bei sich hinschaut, wäre weniger Zeit für Kriege da. Alles, wirklich ausnahmslos alles hat etwas mit uns zu tun. Jeder Mensch der dir in der U-Bahn begegnet über den du dich ärgerst, hat etwas mit dir zu tun, mit einer Wunde in dir die Heilung möchte. Alles was dich trifft, betrifft dich. Frage dich immer: Warum verletzt mich das so? An was erinnert mich dieses Verhalten, warum ist es so stärend und dann: Fang bei dir an bevor du glaubst du wissen, was der andere braucht oder machen muss.

 

Sandra Maria Bader      www.salekra.de

Blog Interview Philip Semmelroth Entscheidung Michaela Forthuber #Entscheidungsarchitektin

Philip Semmelroth

Beste Entscheidung seines Lebens? Warum? Und 6 1/2 Fragen dazu:

1. Welche Entscheidung war die Beste, die Du in Deinem Leben getroffen hast? (Und warum?)

Immer wieder in meine persönliche Weiterbildung zu investieren und meine Ziele nie aus den Augen zu verlieren, egal was andere gesagt haben.
Denn wer mehr erreichen will, muss persönlichen wachsen. Nur wenn wir uns weiter entwickeln, werden wir bereit für größere Aufgaben, die im Regelfall größere Erträge mit sich bringen.

6 1/2 Fragen:

1. Was beeinflusst Deine Entscheidungen?

Menschen bewundern mich häufig, weil ich so schnell Entscheidungen treffen kann. Das liegt aus meiner Sicht nur daran, dass ich stets einen sehr guten Überblick darüber habe, wo aktuell die Prioritäten liegen. Wenn man weiß, was man wirklich erreichen will, kann man Dinge, die nicht dazu passen, schnell erkennen und ablehnen, andere direkt integrieren.
Ergänzend kommt dazu, dass ich schon so viel erlebt habe, dass ich keine Angst habe, falsche Entscheidungen zu treffen. Denn am Ende lässt sich in allen Resultaten etwas positives finden.

2. Wie ist Dein Vorgehen, wenn Du eine schwere Entscheidung zu treffen hast?

Jede Entscheidung hat ein Ergebnis. Es ist besser als, schlechter als oder höchst wahrscheinlich das, was man erwartet. Ich gehe davon aus, dass es so sein wird, wie ich es erwarte und bewerte für mich und jedes Mal neu, ob ich den „worst-case-Ausgang“ finanziell korrigieren könnte. Ist die Antwort „ja“, entscheide ich.

3. Was haben Entscheidungen aus Deiner Sicht mit der Realität zu tun?

Eine Entscheidung ist im Prinzip eine Abwägung zwischen verschiedenen fiktiven Szenarien in der Zukunft, deren Eintrittswahrscheinlichkeit nicht klar ist.

4. Welches war Dein Lieblingsmärchen als Du klein warst?

Daran erinnere ich mich nicht. Die Story mit dem Froschkönig fand ich aber spannend. Wenn ich einen Brunnen sah, dachte ich stets, vielleicht wohnt der da….

5. Was ist aus Deiner Sicht am Wichtigsten: Sicherheit, Autonomie oder Anerkennung?

Autonomie ist das Wichtigste. Wer weiß, dass er sich stets auf sich selbst verlassen kann, unabhängig von der Meinung und der dauerhaften Unterstützung anderer ist, frei in seiner Zielsetzung und
deren Umsetzung, der hat mehr Sicherheit über die Dinge, die in seinem Leben geschehen, als jeder um ihn herum und wird am Ende für seine Erfolge Anerkennung erhalten.

6. Wer ist Dein grösstes Vorbild?

Richard Branson finde ich super. Der macht sich stets wenig Gedanken über Risiken, legt los, wenn er eine Idee hat und passt seine Strategie an, wenn es nicht auf Anhieb klappt.

1/2 Welche Entscheidung würde die Welt zu einem besseren Ort machen?

Die Gelder der Kirche statt zur Repräsentation in Form von Gebäuden, Gold etc. dafür einzusetzen, den Menschen Zugang zu Essen und sauberem Wasser zu verschaffen.

 

Philip Semmelroth      www.semmelroth.biz

Foto Denise Schäricke Interview Blog Michaela Forthuber #Entscheidungsarchitektin

Denise Schäricke

Beste Entscheidung ihres Lebens. Warum? Und 6 1/2 Fragen dazu:

1. Welche Entscheidung war die Beste, die Du in Deinem Leben getroffen hast? (Und warum?)

Spontan wollte ich natürlich antworten „mich selbständig zu machen“, aber im Grunde muss die Antwort lauten: mein High School Jahr in Amerika 1998/99. Denn dadurch hat sich meine Art, die Welt zu sehen, Dinge und mich selbst zu verstehen geändert. Alle späteren Lebensentscheidungen gründen sich auf dieses außergewöhnliche Jahr in meinem Leben.

6 1/2 Fragen:

1. Was beeinflusst Deine Entscheidungen?

Absolut meine Intuition. Wenn ich Entscheidungen treffe, dann muss es sich „gut anfühlen“. Ich habe nicht immer so entschieden, kann aber im Nachhinein sagen, dass ich dann oft auf die Schnauze gefallen bin und mir dachte: „Hab ichs doch gleich gewusst…“

2. Wie ist Dein Vorgehen, wenn Du eine schwere Entscheidung zu treffen hast?

Ich frage mich: „Was ist das Schlimmste, was jetzt passieren kann?“ Und dann male ich mir das absolute Horrorszenario aus. Dann frage ich weiter: „Und was mache ich, wenn das jemals eintritt?“ Und dann stelle ich fest, dass er erstens gar nicht so dramatisch werden kann und dass es zweitens immer eine Lösung gibt, mit der ich leben kann.

Und dann male ich mir aus, was bestenfalls passieren kann. Einmal tief durchatmen (na gut, zugegeben, meistens atme ich mehrmals tief durch) und dann ab ins kalte Wasser und losschwimmen.

3. Was haben Entscheidungen aus Deiner Sicht mit der Realität zu tun?

Zu meiner täglichen Morgenroutine gehört, dass ich mir vorstelle, wie mein Tag, meine Woche, mein Monat, mein Leben idealerweise aussehen soll. Ich lasse einen inneren Film ablaufen und gehe voll ins Visualisieren. Und dann treffe ich meine Entscheidungen so, dass diese Vision Wirklichkeit wird.

Und das klappt wieder und wieder und wieder. Manchmal sogar erschreckend genau, so dass mir immer wieder auffällt, wie sehr wir doch in der Lage sind, unser Leben selbst zu gestalten, wenn wir denn wissen, was wir wollen und daran glauben, es auch zu bekommen.

4. Welches war Dein Lieblingsmärchen als Du klein warst?

Schneewittchen

5. Was ist aus Deiner Sicht am Wichtigsten: Sicherheit, Autonomie oder Anerkennung?

Für mich ganz klar die Autonomie.

Ich war schon immer freiheitsliebend und in meinem Highschool Jahr in den USA habe ich erst gemerkt, wie wichtig mir das ist und habe dementsprechend mein ganzes Leben und schließlich auch mein Business darauf ausgelegt. Ich bin unabhängig und selbständig in allem, was ich tue. Mit wem ich wann, wo, zu welchem Thema zusammenarbeite… ich liebe das!

6. Wer ist Dein grösstes Vorbild?

Jessica Caver Lindholm

1/2 Welche Entscheidung würde die Welt zu einem besseren Ort machen?

Wenn jeder tut, was er liebt und seinem Seelenplan folgt. Dann ist jeder erfüllt und glücklich.

 

Denise Schäricke      www.denise-schäricke.com

Foto Martina Hautau Interview Blog Michaela Forthuber #Entscheidungsarchitektin

Martina Hautau

Beste Entscheidung ihres Lebens. Warum? Und 6 1/2 Fragen dazu:

1. Welche Entscheidung war die Beste, die Du in Deinem Leben getroffen hast? (Und warum?)

Das war meine Entscheidung für das Leben. Und ich meine das tatsächlich so.

Vor ein paar Jahren war ich an einem Erfolgspunkt, von dem ich mir vorgestellt hatte, gut expandieren zu können. Alles war da. In jedem Lebensbereich lief mein Leben rund.Doch diese Situation änderte sich schlagartig. Durch einen emotionalen Auslöser geriet mein Leben plötzlich in eine totale Schieflage – nichts war mehr an seinem Platz.

Ich war zu müde, um nochmal die Ärmel hochzukrempeln oder eine Steh-auf-Männchen-Mentalität an den Tag zu legen. Um es kurz zu machen: Mit Kraft meiner Emotionen, Denk- und Handlungsketten bin ich unbewusst sehr nah an die Grenze meines Lebensendes gegangen.

Als ich eines Morgens vor dem Spiegel stand, sah ich, dass ich meiner Oma kurz vor ihrem Ableben sehr ähnelte. Dieser Anblick hat mich einerseits massiv erschrocken. Andererseits habe ich sehr deutlich erkannt, welche innewohnende Macht in jedem Menschen steckt.

Ich entdeckte, dass ich wirklich das in mein Leben ziehe, was ich will, und es selbst festlegen kann, was ich manifestiere und welchen „Service“ das Leben liefert.

Das hat mir eine Riesenkraft gegeben und ich habe mich entschieden zu bleiben. Heute steht mein Leben auf einem starken Fundament. Jetzt weiß ich, wie ich den Kurs immer in meine gewünschte Richtung lenke. Und wie schön, dass ich hier bin.

6 1/2 Fragen:

1.Was beeinflusst Deine Entscheidungen?

Emotionen sind der Hauptauslöser beim Treffen von Entscheidungen; dies ist nicht nur bei mir so, sondern bei allen Menschen. Da ich darum weiß, habe ich eine Vorgehensweise für mich entwickelt, um zu prüfen, ob die Entscheidung mich zu meinem Ziel führt.

2. Wie ist Dein Vorgehen, wenn Du eine schwere Entscheidung zu treffen hast?

Ein Hin- und Herüberlegen bei Entscheidungen bedeutet im Grunde nur, dass man Angst hat, eine falsche Entscheidung zu treffen. Deshalb entscheide ich mich, sofort innerlich JA zu sagen, und prüfe dann für mich meine Emotionen und Denkweisen.
Ich habe oft erlebt, wenn ich dies kaum beachtet habe, gab es auch nach langen Überlegungen und Abwägungen „unschöne Überraschungen“.
Mit meinem Vorabcheck kann ich einen zielführenden Ausgang realisieren.

3. Was haben Entscheidungen aus Deiner Sicht mit der Realität zu tun?

Was ist Realität?? 😀 Wir lenken unser Leben – alles ist möglich, wenn wir es fühlen und „vorerleben“ können. Es gibt kein „UNMÖGLICH“ oder „UNREALISTSICH“. Wir beschränken uns mit dem Einsatz solcher Worte.

4. Welches war Dein Lieblingsmärchen, als Du klein warst?

Dornröschen, Aschenputtel, Rapunzel … das habe ich aber gestrichen, seit ich bewusst weiß, was Märchenwelten und deren Emotionen, Denkweisen im Leben auslösen  😀

5. Was ist aus Deiner Sicht am wichtigsten: Sicherheit, Autonomie oder Anerkennung?

WACHHEIT und NEUGIER kommt für mich zuerst, denn dann bin ich absolut autonom. Gleichzeitig bin ich sicher und an meinem Platz, woraus sich automatisch Anerkennung ergibt – mir selbst gegenüber und von anderen.

6. Wer ist Dein größtes Vorbild?

Eine Person ist es weniger – es sind VIELE. Ich sag mal, es ist die SCHWINGUNG, die mich begeistert. Und es sind oft Teilaspekte. Es ist eine lange Liste von vielen Bekannten und Unbekannten, realen und unrealen Personen.…

1/2 Frage: Welche Entscheidung würde die Welt zu einem besseren Ort machen?

Die Entscheidung, zuerst bei sich selbst zu schauen und im eigenen Leben Optimierungen vorzunehmen, ist vermutlich die einzige Entscheidung, die so etwas kann, also die Welt zu einem besseren Ort machen. Wenn jeder Mensch weiß, wie er sein Leben lenken kann, sich jeder über seine innere Kraft, seine Emotionen bewusst ist und dieses Wissen zum Wohle aller einsetzt, dann sind das schon paradiesähnliche Zustände.

Martina Hautau    www.martinahautau.com

Blog Beste Entscheidung Deines Lebens Beate Buck Michaela Forthuber #Entscheidungsarchitektin

Beate Buck

Beste Entscheidung ihres Lebens. Warum? Und 6 1/2 Fragen dazu:

1. Welche Entscheidung war die Beste, die Du in Deinem Leben getroffen hast? (Und warum?)
Gibt es die wichtigste Entscheidung im Leben? Wenn ich mein Leben betrachte, dann habe ich einige wichtige Entscheidungen getroffen, die mein Leben geprägt haben.
Zum Beispiel als ich vor ein paar Jahren mich entschlossen habe ein Buch zu schreiben, obwohl es nicht auf der To-do-Liste meines Lebens stand. Vorausgegangen war ein Denkanstoß in Form einer Mail mit dem Wortlaut: „Liebe Frau Buck, es wird Zeit, dass Sie ein Buch schreiben ...“.
Die Umsetzung hat mein bisheriges Leben ordentlich durcheinandergewirbelt.
Warum ich sie getroffen habe?
Zum damaligen Zeitpunkt war ich auf der Suche nach einer neuen Herausforderung, die sich aber mit meinem bisherigen Leben gut vereinbaren lies. Ich bin zweifache Mutter und führe erfolgreich gemeinsam mit meinem Mann einen Handwerksbetrieb.

6 1/2 Fragen:

1. Was beeinflusst Deine Entscheidungen? Neues Wissen bzw. neue Erkenntnisse beeinflussen meine Entscheidungen, das Umfeld und mein Bauchgefühl.

2. Wie ist Dein Vorgehen, wenn Du eine schwere Entscheidung zu treffen hast?
Es kommt darauf an, um welche Entscheidung es sich handelt. Bin ich als Einzelperson von ihr betroffen oder geht es darum für andere mitzuentscheiden.

Wenn es mich persönlich betrifft, dann „male“ ich mir unterschiedliche Szenarien aus. Dadurch habe ich oft einen Plan B im Kopf, wenn Plan A nicht funktioniert. Für mich persönlich ist es wichtig, dass ich zum Zeitpunkt der Entscheidung das Gefühl habe mich richtig zu entscheiden.

3. Was haben Entscheidungen aus Deiner Sicht mit der Realität zu tun?
Manche Entscheidungen werden als unrealistisch betrachtet, weil die Chance auf Erfolg so gering ist. Ich wollte, dass mein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Die Wahrscheinlichkeit liegt statistisch bei einem Prozent. Ich sage mir in solchen Situationen: Warum solltest du es nicht schaffen? Es ist doch nur eine Zahl! Realistische betrachtet hätte ich mit dem Schreiben nie beginnen sollen.

4. Welches war Dein Lieblingsmärchen, als Du klein warst?
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel. Die Verfilmung schaue ich heute noch gerne an Weihnachten an.

5. Was ist aus Deiner Sicht am wichtigsten: Sicherheit, Autonomie oder Anerkennung?

Autonomie - Autonomie bedeutet für mich Unabhängigkeit.
Als Autorin und Rednerin habe ich oft Entscheidungen getroffen, die mich aus meiner Komfortzone gebracht haben. Wir müssen bereit sein, ein gewisses Risiko einzugehen, wenn wir etwas Neues beginnen.
Es liegt in der Natur des Menschen, dass wir nach Anerkennung streben. Keiner ist einem Kompliment abgeneigt. Anerkennung sollte aber aus meiner Sicht nicht die treibende Kraft sein. Bei der Entscheidungsfindung taucht die Frage auf: Was denken die anderen darüber?
Ist es schlimm, wenn wir manchmal für verrückt gehalten werden? Ich sehe es positiv. Zeigen wir anderen in solchen Situationen, dass es sich nicht nur um leere Worte handelt.

6. Wer ist Dein größtes Vorbild?
Ich habe keine Vorbilder.

1/2 Frage: Welche Entscheidung würde die Welt zu einem besseren Ort machen?
Die Entscheidung bewusster zu leben. Wir gestalten mit unseren Entscheidungen die Zukunft unserer Umwelt und somit die Zukunft unserer Kinder und Enkel. Ist es wirklich noch notwendig durch die Welt zu jetten, um an einem Workshop teilzunehmen? Im Zeitalter der Digitalisierung können Workshops und Meetings online erfolgen. Man muss nicht nach Dubai fliegen, um Brainstorming zu betreiben. Durch unser Verhalten können wir positiv und negativ unserer Welt beeinflussen.

 

Beate Buck           www.beatebuck.com